Liebe Patientinnen und Patienten,

nach Lockerung der Kontakteinschränkungen und Änderungen der Quarantänerichtlinien des RKI freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir ab dem 04.05.2020 mit neuen Behandlungszyklen und auch mit aufwändigerer Diagnostik beginnen werden. Anders als vor der Corona-Pandemie bieten wir keine freie Sprechstunde mehr an, Sie müssen für jeden Besuch bei uns einen Termin vereinbaren!

Telefonisch erreichen Sie unsere Praxis in der Zeit von MO bis FR von 07:00 bis 14:00 Uhr.

Für den Start neuer Behandlungszyklen bitten wir Sie beiliegende Patienteninformation» zu lesen und als Zeichen Ihres Einverständnisses von beiden unterschrieben zum Therapiestart mit zu bringen.

Das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wird uns sicher noch einige Zeit begleiten.

Deshalb beachten Sie bitte folgende Hinweise, um sich und andere zu schützen:

  • Sollten Sie Symptome eines Atemwegsinfektes oder grippalen Infektes wie Husten, Schnupfen, Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen haben, bitten wir Sie, uns unbedingt VOR Betreten der Praxis telefonisch zu kontaktieren.
  • Sollten Sie innerhalb der letzten 14 Tage VOR geplantem Besuch in unserer Praxis Kontakt zu einer Person mit bekannter Corona- Infektion gehabt haben, bitten wir um das Verschieben eines Behandlungsbeginns oder eines Diagnostiktermins. Sollten Sie sich IM Behandlungszyklus befinden, informieren Sie uns. Das gibt uns die Möglichkeit Sie weiterhin zu behandeln und weitere Maßnahmen zur Risikominimierung für uns und Ihre Mitpatienten zu ergreifen.
  • Des Weiteren bitten wir Sie möglichst auf Begleitpersonen, die für die Behandlung nicht zwingend erforderlich sind, zu verzichten. Dies gilt für Kinder und Erwachsene.
  • Bitte tragen Sie bei Besuchen in unserer Praxis eine Mund-Nase-Bedeckung.

Wir haben zwischenzeitlich Ausstattungs- und Organisationsstrukturen geschaffen, die eine Ansteckungsgefahr möglichst gering halten.

Wir bitten Sie, uns darin zu unterstützen – unabhängig vom Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist es notwendig, dass

  • Sie den Mindestabstand von > 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten
  • Sie weiterhin die Händehygiene beachten
  • Sie nur in die Armbeuge niesen oder husten – das hilft uns allen!

Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne telefonisch zur Verfügung.
Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Kooperation.

Ihr Praxisteam

 

Kinderwunsch über 40

Was schätzen Sie: Ab welchem Alter wird es für Frauen von der Fruchtbarkeit her schwieriger schwanger zu werden? Bei dieser 2007 durchgeführten Umfrage schätzten mehr als 50 % der Befragten den Zeitpunkt der nachlassenden Chance auf 40 Jahre und älter.

Das ist leider nicht richtig!

An dieser Stelle ist es unsere Aufgabe, Sie wahrheitsgetreu zu informieren und zu beraten, gleichwohl wir wissen, dass wir Sie konfrontieren und Ihnen vielleicht auch Kummer bereiten. Es ist ein schwieriger Grat, auf der einen Seite medizinische Fakten und Erfolgsaussichten ehrlich und offen darzulegen und auf der anderen Seite Sie an der richtigen Stelle abzuholen und emotional zu begleiten. Aber genau das gelingt uns und ist möglich.

Die Fruchtbarkeit von Frauen ist zwischen 20 und 30 Jahren am besten. Die natürliche Chance schwanger zu werden sinkt bereits ab dem 35. Lebensjahr.

Quantitativer und qualitativer Rückgang
der Fertilität der Frau im Alter

ludwig_hahn

Ludwig,Hahn: Frauenarzt 05/2008, S. 400 –
nach de Bruin und te Velde 2004

Die Anzahl der reifenden Eizellen im Eierstock verringert sich. Ebenso ist die natürliche Zellalterung eine Ursache, die auch die Eizellen betrifft. Im Gegensatz zu Spermien, die regelmäßig neu gebildet werden, sind die Eizellen schon seit der Embryonalzeit in uns Frauen vorhanden und werden mit uns älter. Trifft also ein Spermium auf eine ältere Eizelle, kommt es sehr häufig zu einer Fehlbefruchtung, der Embryo nistet sich dann nicht ein. Ebenso entwickeln sich Embryonen im Laufe der Schwangerschaft nicht normal weiter, daraus resultieren eine hohe Abortrate und eine niedrige Geburtenrate.

Auch im Rahmen einer Kinderwunschtherapie sind die o.g. Fakten nicht aufzufangen, sodass das reproduktionsmedizinische Angebot ab dem 40. Lebensjahr deutlich schlechter wird. Aufgrund der Ergebnisqualität bevorzugen wir ab dem 38./ 39. Lebensjahr die Durchführung der künstlichen Befruchtung außerhalb des Körpers (IVF-, ICSI-Therapie).

Wichtig aber dabei ist, dass das biologische Alter einer jeden Patientin individuell ist und es durchaus unter Einbeziehung der Tatsachen Hoffnung gibt. Die Prognose auf einen Schwangerschaftseintritt kann mit bestimmten Untersuchungen besser eingeschätzt werden.

Über eine Blutuntersuchung werden am 2. bis 4. Zyklustag FSH (follikelstimulierendes Hormon), Estradiol und AMH (Anti-Müller-Hormon) bestimmt. Ebenso wird ein vaginaler Ultraschall der Eierstöcke vorgenommen, bei dem die Zahl der im Eierstock erkennbaren Eibläschen (Antralfollikel) ermittelt wird. Beides zusammen gibt einen Überblick über Ihre individuelle Fruchtbarkeit (sog. Ferticheck).

Das, was Sie und uns interessiert, ist die Geburtenrate pro Zyklus ». Eine Schwangerschaftsrate, die anschließend noch stark durch eine hohe Abortrate geschmälert wird, ist an dieser Stelle nicht das, was wir Ihnen kommunizieren möchten. Das würde falsche Hoffnungen erwecken. Wir sprechen von Geburtenraten und diese sind in unserer Praxis sehr gut!

Wenn wir die Geburtenraten pro Zyklus aus dem Deutschen IVF-Register mit den unsrigen vergleichen, so können wir Ihnen Mut machen: Liegt diese bei Frauen zwischen 40 und 45 Jahren in Deutschland (2000–2008) bei 6,21 %, beträgt die unsrige in Gelsenkirchen bei 8,4 %.

Veranstaltungen

 

Informationsabende

Donnerstag 23.07.2020
Findet nicht statt!
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Dienstag 25.08.2020
Donnerstag 24.09.2020
Dienstag 27.10.2020
Beginn jeweils um 19.30 Uhr
Weitere Termine und Infos » 
 

 

 

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