ICSI - Intracytoplasmatische Spermien Injektion

Dieses Verfahren bezeichnet eine besondere Art der Laborarbeit im Rahmen einer künstlichen Befruchtung außerhalb des Körpers.

Beim konventionellen IVF-Verfahren werden Eizellen und Spermien gemeinsam in einer Kulturflüssigkeit unter Körperbedingungen im Brutschrank aufbewahrt. Dabei wird der Weg der Spermien in die Eizellen nicht beeinflusst. Im Gegensatz dazu werden bei der intracytoplasmatischen Spermieninjektion Eizellen unter dem Mikroskop festgehalten und einzelne Spermien mit einer dünnen Glaspipette direkt in das Zellinnere der Eizelle injiziert.

Dieses aufwendige Laborverfahren wählt man dann, wenn nur sehr wenige bewegliche Spermien in der Samenflüssigkeit vorhanden sind. Ein anderer Grund für die Durchführung von ICSI ist eine ausgebliebene Befruchtung im konventionellen IVF-Verfahren.

Vereinzelt kommt es trotz guter Spermaqualität nicht zu einer Befruchtung bei der „Reagenzglasbefruchtung“. Dann ist für einen Folgezyklus das ICSI-Verfahren die Methode der Wahl.

Veranstaltungen

 

Informationsabende

Donnerstag 14.06.2012
Dienstag 26.06.2012
Donnerstag 12.07.2012
Dienstag 24.07.2012
Beginn jeweils um 19.30 Uhr
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