Basisdiagnostik

Vor jeder guten Therapie steht eine gute Diagnostik.

Dank modernster Technik und zielgerichteter Vorgehensweise erhalten Sie in kürzester Zeit Klarheit über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten Ihrer Kinderlosigkeit. Zumeist gehen Diagnostik und Therapie von Beginn an Hand in Hand.

Besonders wichtig ist es uns, jederzeit Ihre Fragen im persönlichen Gespräch zu beantworten!

In den folgenden Abschnitten finden Sie erste Erklärungen der diagnostischen Schritte.

Hormondiagnostik

Hormondiagnostik

Im Rahmen eines Kontrollzyklus werden am Zyklusanfang (2.–4. Zyklustag) bei der Frau die Hormone überprüft, die Einfluss auf die Eizellreifung haben. Dazu gehören Hormone der Hirnanhangdrüse, der Schilddrüse, der Eierstöcke und der Nebenniere. Da die Hormonkonzentration im Verlauf des Zyklus schwankt, ist eine Blutabnahme am Zyklusanfang zu einem definierten Zeitpunkt wichtig.

Ergeben sich bei dieser basalen Blutentnahme Auffälligkeiten, können bestimmte Funktionstests angeschlossen werden, die Aufschluss über die Ursache der Störung geben.

Zyklusmonitoring

Zyklusmonitoring

Oft ist es sinnvoll, durch Ultraschalluntersuchungen und Hormonkontrollen im Zyklusverlauf herauszufinden, wann und ob ein eigener Eisprung stattfindet und wie sich die für die Eizellqualität wichtigen Hormone im Zyklusverlauf ändern. In diesem Rahmen findet auch eine Kontrolle des Gelbkörperhormons statt, welches in der zweiten Zyklushälfte befruchteten Eizellen auch gute Einnistungsbedingungen verschafft.

Spermien-Mukus-Interaktionsprüfung

Spermien-Mukus-Interaktionsprüfung

In den Tagen kurz vor dem Eisprung verändert sich der Schleim im Gebärmutterhals, er wird dünnflüssig, ist glasklar und spinnbar. Somit bietet er den Spermien eine gute Möglichkeit, in die Gebärmutterhöhle zu wandern.

Im Rahmen eines Postkoitaltests (einer Untersuchung zum Zeitpunkt des Eisprungs am Morgen nach dem Geschlechtsverkehr) wird Schleim aus dem Gebärmutterhals untersucht.

Beurteilt werden sowohl die Schleimbeschaffenheit als auch der mikroskopische Nachweis von Spermien in der Schleimprobe. Findet man dort viele gut bewegliche Spermien, ist die Chance auf diesem Weg schwanger zu werden genauso gut wie z. B. bei der Durchführung von Inseminationen.

Mini-Hysteroskopie

Mini-Hysteroskopie

Allgemeine Informationen

Für die erfolgreiche Einnistung von Embryonen ist der optimale Zustand des Gebärmutterinnenraums von Bedeutung.

Eine Gebärmutterspiegelung ist ein einfaches Verfahren, um krankhafte Zustände der Gebärmutter auszuschließen. Dank dünnster Optiken kann dieser Eingriff auch ohne Narkose durchgeführt werden. Wenn Sie es wünschen, ist eine Kurznarkose aber ebenfalls möglich.

Das Ergebnis der Untersuchung wird unmittelbar nach dem Eingriff mitgeteilt, so dass weitere therapeutische Entscheidung zeitnah getroffen werden können.

Behandlungsablauf

Bitte vereinbaren Sie einen Termin in der ersten Zyklushälfte.

Die Dauer des Eingriffs beträgt ca. 5 Minuten. Wenn wie geplant keine Narkose erforderlich war, können Sie im Anschluss Ihrem normalen Alltag nachgehen. Eine Krankschreibung für diesen Tag ist aber möglich.

Kosten

Die Mini-Hysteroskopie ist eine Leistung der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung.

Andrologische Diagnostik

Andrologische Diagnostik

Vor jeder Therapie wird bei uns ein Basisspermiogramm angefertigt. Hier werden Anzahl, Beweglichkeit und Intaktheit der Spermien überprüft.

Für die Therapieentscheidung kann es wichtig sein, eine Aufbereitung der Spermaprobe durchzuführen. Dies ermöglicht die Beurteilung der Langzeitbefruchtungsfähigkeit der Spermien.